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MINT4Life

Ziel von MINT4life ist es, Jugendliche mithilfe des 3D-Drucks für MINT und entsprechende Berufe zu begeistern und MINT-Bildung in Deutschland praxisnah, realitäts- und berufsbezogen zu fördern. Wir haben an verschiedenen Standorten der Region südl. Oberrhein nach dem Modell der Makerspaces Werkstätten sowie mobile Angebote etabliert und bieten didaktisch fundierte Workshops für Jugendliche, Familien und Schulen an. Zusätzlich integrieren wir den 3D-Druck in die Lehrkräfteaus- und -fortbildung.

Zielgruppe
Grundschule, Lehrkräfte, Sek 1, Sek 2, Studierende
Disziplin
MINT gesamt

Eine differenzierte und fundierte Clusterstrategie sowie ein bildungstheoretisch basiertes und gut ausgearbeitetes didaktisches Konzept haben sich als wesentliche Qualitätsmerkmale unseres Clusters erwiesen. Im Projetverbund bringen verschiedenste Partnerinnen ihre unterschiedlichen Expertisen und Perspektiven ein, sodass die Angebote des Clusters breit aufgestellt werden können und gleichzeitig eine einheitliche Strategie mit gemeinsamer Zielsetzung verfolgt werden kann. Unsere Clusterpartnerinnen stammen aus dem 3D-Druck-Bereich (Wissenschaft und Innovation), der MINT-Bildung, Regionalpolitik und Vereinsebene, sodass 3D-Druck-Bildungskonzepte entlang der gesamten Wissens- und Wertschöpfungskette abgebildet werden können.
MINT-Bildung durch Nutzung der Technologie 3D-Druck ermöglichen wir für folgende Zielgruppen: Schülerinnen, Studierende, Lehrkräfte und Familien. Grundsätzlich unterscheiden sich verschiedene Typen von Veranstaltungen:

  • Digitale Workshops
  • Offene Mitmachnachmittage und Messeangebote
  • Betreuung von Forschungsarbeiten
  • Interdisziplinäre Großveranstaltungen
  • Angebote in den Verbundwerkstätten
  • Mobil Angebote an Schulen und in Bildungseinrichtungen.

Neben der strategischen und didaktischen Ausrichtung des Projektes haben sich folgende Aspekte als wesentliche Gelingensbedingungen herausgestellt:

  • Um die Inhalte und Angebote unseres Clusters zu verbreiten nutzen wir u.a. unterschiedliche Disseminationstrategien wie Social Media Kampagnen, Schulverteiler, Pressearbeit sowie Projektwebsite. Die Publikation unserer Forschungsergebnisse in wissenschaftlichen Zeitschriften ist für uns essentiell.
  • Ein wichtiger Punkt des Clusters ist neben der Qualitätssicherung die flexible Steuerung der Angebote und der Austausch innerhalb des Clusters. Dafür wurden spezielle Evaluationsinstrumente, basierend auf aktuellen Ergebnissen der Evaluationsforschung im Bereich außerschulischer Lernorte, entwickelt und jeweils für Jugendliche verschiedener Altersgruppen, Dozierende, Eltern und Lehrkräfte angepasst.
  • Netzwerkarbeit und das damit verbundene von- und miteinander Lernen steht für uns mit an erster Stelle! Dazu kooperieren wir mir unterschiedlichsten MINT-Akteurinnen, Bildungsnetzwerken, Schulen und Firmen.
  • Ein ständiger Ausbau des Clusters, gegenseitiger Austausch und Unterstützung zur Erstellung eines möglichst differenzierten MINT-Bildungsangebotes ist immer unser Ziel. Dazu integrieren wir bereits bestehende Jugendwerkstätten ins Projekt.

Eine der zentralen Herausforderungen in der Projektumsetzung besteht nach wie vor in der Gewinnung studentische Rolemodels, speziell für unsere Mitmachnachmittage. Die Corona-Pandemie sowie konkurrierende Jobangebote erschweren die Suche nach Studierenden. Zudem ist für uns die Frage zentral, wie wir es tatsächlich schaffen, MINT-Bildung für alle zu ermöglichen. Mit unseren bisherigen Angeboten erreichen wir hauptsächlich Schüler*innen aus bildungsnahen Milieus. Das möchten wir ändern.