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Backstage Bildung: „Der Lockdown ist kein Knock-Down“

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23. Juni 2022, 12:30 – 13:30 Uhr

mit Prof. Dr. Gunda Voigts (HAW Hamburg)
Gastgeberinnen: Hans Weisser Stiftung (Birgit Schäfer)/Joachim Herz Stiftung (Dr. Alexandra Gerstner)

Für viele Jugendliche sind Offene Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit ein wichtiger Ort des Aufwachsens. Sie bekommen dort Unterstützung durch Sozialarbeiter*innen, treffen Peers und werden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gestärkt. Unter den Bedingungen der Corona-Pandemie konnte diese Arbeit mit den jungen Menschen allerdings nicht mehr so stattfinden, wie die Konzeptionen der Einrichtungen es vorsehen. Die Corona-Pandemie hat erhebliche Auswirkungen auf die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit und ihre Prinzipien wie Offenheit, Subjektorientierung oder Niedrigschwelligkeit – und damit für Kinder und Jugendliche, die eigentlich diese Angebote nutzen.

Prof. Dr. Gunda Voigts (HAW Hamburg) hat die Auswirkungen des Lockdowns wissenschaftlich untersucht und stellt die Ergebnisse ihrer Studien vor. Vor dem Hintergrund des Lockdowns und seiner Auswirkungen kann so auch die Frage beleuchtet werden, welche Rolle die Offene Kinder- und Jugendarbeit für die Jugendlichen und für das Bildungs- und Gesellschaftssystem als Ganzes hat.

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